Zwiebel

Tipp

Lebensmittel des Monats

 

Die Zwiebel

 

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Bei grippalen Infekten haben sich Zwiebeln – etwa als Zwiebelsirup (fein geschnittene Zwiebeln und 3 EL Honig in einem verschließbaren Glas 24 Stunden ziehen lassen abseihen und teelöffelweise einnehmen), bewährt: Die ätherischen Öle lösen den Schleim und fördern das Abhusten.
Ursprünglich stammt die Küchenzwiebel aus der Gegend des heutigen Afghanistans und wird seit etwa 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut.

Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Jod und Selen, sind es vor allem die Sulfide – eine große Familie scharf beißender, schwefelhaltiger ätherischer Öle – , die der Zwiebel ihre enorme Heilkraft schenken. Sie haben eine antibakterielle Wirkung auf die Schleimhäute und beugen Infektionen vor. In Verbindung mit bestimmten Eiweißverbindungen und Flavonoiden in der Zwiebel sind sie blutdruck- und blutfettspiegelsenkend. Senföle regen den Appetit an, kurbeln die Magen- und Darmfunktion an und unterstützen die Arbeit von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Blase. Zwiebeln helfen bei Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten sowie Arteriosklerose, stärken die Gefäßwände und steigern die Libido.

Zwiebeln in der Küche nie im Kühlschrank möglichst trocken und dunkel lagern.

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